Lästige geplatzte Äderchen

Sogenannte "geplatzte" Äderchen, "Coupe rose" oder Teleangiektasien sind nichts anderes als geschädigte, oberflächlich gelegene Blutgefäße der Haut.

Für diese Schäden sind meist Umwelteinflüsse verantwortlich:

  • Hitze (heißes Klima, Sauna!)
  • Kälte (Erfrierungen bei Skifahrern!)
  • UV-Strahlung (Solarium, Sonnenbäder!)

Neuer LASER - neue Möglichkeiten

Die kleinen Muskelzellen dieser Blutgefäße können sich nicht mehr zusammenziehen: die Blutader bleibt weitgestellt, dauerhaft "voll aufgedreht" und wird durch die Haut sichtbar.

Mit einer völlig unblutigen neuen Technologie, dem KTP-LASER kann man diese störenden Äderchen zum Verschwinden bringen.

Ein Fall für den KTP-LASER

Intensive Laserblitze der Wellenlänge 532 nm (=grün) verschließen gezielt oberflächliche Blutgefäße. Die Haut kann dabei auf ca. +3 C° gekühlt werden und nimmt keinen Schaden: die Abheilung ist daher narbenfrei.
Die Behandlung ist zwar nicht völlig schmerzfrei, aber sehr schmerzarm.

Typische Nebenwirkungen:

  • Rötung: immer, dauert ca. 24h
  • Schwellung: manchmal, Dauer ca. 48h
  • Krustenbildung: selten, Dauer: 3-4 Tage

2 Tage nach LASER-Therapie

Falls erwünscht kann vor Behandlung eine betäubende Creme aufgetragen werden, die Behandlung ist dann  völlig unproblematisch.

Dauer einer Behandlung: 15-45 Minuten.

Nach der LASER-Therapie: spezielle Hautpflege sowie Sonnenschutz für 2-3 Wochen.

Benötigt werden im Allgemeinen, je nach individueller Ausprägung, 2-3 Therapiesitzungen.

Besenreiser

Besenreiser treten überwiegend bei Frauen, vielfach auch schon in jungen Jahren, auf. Der Grund hierfür sind hormonelle Besonderheiten und die spezifische Bindegewebestruktur der Frau, die die Entstehung von Besenreisern begünstigen.

Vor der Behandlung

Die Haut darf nicht gebräunt sein.
Diese Form der Lasertherapie funktioniert nicht bei dunkelhäutigen Menschen (Hauttyp 4/5)!

Die Behandlung

Ganz dünne Gefäße verschwinden nach einer Behandlung. Meistens sind jedoch 2-3 oder manchmal auch mehr Sitzungen notwendig. Bei größeren Gefäßen kommt es zunächst zu einer Schrumpfung des Gefäßdurchmessers. Bei weiteren Behandlungen wird dieser immer geringer und die Gefäße verschwinden dann in den meisten Fällen vollständig. Dasselbe gilt für die Couperose, ein verzweigtes Netz feiner Äderchen, meist an den Wangen oder am Kinn.

Während der Behandlung verspürt man ein mehr oder weniger starkes Kribbeln bzw. "heiße Nadelstiche".
Bei besonders schmerzempfindlichen Patienten kann vor der Behandlung eine anästhesierende Creme aufgetragen werden.

Im Zuge der Behandlung wird ein gekühltes Handstück aus Glas auf die Haut aufgesetzt. Grelle Laserblitze veröden die dünnen Besenreisergefäße. Durch die Kühlung der Haut wird die Hitzeentwicklung des Laserlichtes neutralisiert: dadurch wird die Schmerzempfindung minimiert und Hitzeschäden verhindert.

Nach der Behandlung

Unmittelbar nach der Behandlung kommt es zu einer Rötung, die meist nach einigen Stunden (bis zu 24) wieder abklingt. Gelegentlich verfärben sich die zarten Blutgefäße für einige Stunden blau.
Im Anschluß an die Behandlung sind hautberuhigende Maßnahmen, eine spezielle Pflege und konsequenter Schutz vor Sonnenlicht(und Solarium!) für einige Wochen dringend geraten.

Risiken und Nebenwirkungen

Vorsicht bei brauner Haut! Wenn die Badesaison beginnt und die Haut gebräunt ist, soll auf diese Art der Besenreisertherapie verzichtet werden. Das Laserlicht reagiert mit dem Pigment der Haut und kann dort Krusten und kleine Brandblasen verursachen. Außerdem wirkt die Behandlung schlechter, weil das Laserlichtes auf seinem Weg zu den kleinen Gefäßen von gebräunter Haut absorbiert wird und weniger Laserenergie das Blutgefäß erreicht.

Bei Anwendung zu hoher Energie oder bei Behandlung von sonnengebräunter oder dunkler Haut sind leichte Verbrennungserscheinungen sowie Depigmentierungen (helle Striche oder Flecken, die erst mit dem nächsten Sonnenzyklus wieder vergehen) möglich.

 

 

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